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Bürgermeister Helmut Kellinghaus zu Gast bei der CDU

„Wie sieht die Strom- und Gasversorgung für Mettingen und die umliegenden Gemeinden in Zukunft aus?“ Dieser Frage ging der Mettinger Bürgermeister Helmut Kellinghaus gemeinsam mit den anwesenden Gästen beim politischen Frühstück der CDU Mettingen nach. Allein die Zahl der anwesenden Gäste zeigte das Interesse der Mettinger Bürger an diesem Thema.

Fest steht, dass mit erster Priorität auch in Zukunft die Strom- und Gasversorgung aller Mettinger Haushalte gesichert sein wird. Da Ende 2015 die Konzessionsverträge für Strom und Gas in Mettingen und 6 Nachbarkommunen auslaufen, ergebe sich nun die eine historische Chance, den Vertrieb von Strom und Gas sowie den Betrieb der Netze selbst in die Hand zu nehmen, um die Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region zu halten, so Helmut Kellinghaus. Gemeinsam mit dem CDU Bürgermeisterkandidaten Ansgar Nospickel erläuterte er die komplexe rechtliche Struktur sowie Chancen und Risiken der zukünftigen Stadtwerke Tecklenburger Land. Es sei geplant eine Vertriebs- sowie eine Netzgesellschaft zu gründen, an der RWE und die Stadtwerke Osnabrück zusammen einen Anteil von 48% haben und die Kommunen mit 52% die Mehrheit halten. Die Vertriebsgesellschaft soll bereits Anfang 2015 mit der Vermarktung von Strom- und Gas ihre Aktivitäten aufnehmen. In der Anlaufphase werden etwaige Verluste durch die beiden branchenerfahrenen Partner getragen. „Das unternehmerische Risiko ist somit für Mettingen fest kalkulierbar und die Chancen überwiegen“, so der Verwaltungschef. Auf die Frage, ob die Stadtwerke Tecklenburger Land mit Dumpingpreisen an den Markt gehen wollen, gab es ein klares „Nein“. Man plane mit langfristig attraktiven Preisen und gutem Service Kunden zu gewinnen. Dies sei erfolgsversprechender und wichtiger, als kurzfristig die niedrigsten Preise zu haben.

Nach den ausführlichen Informationen über die künftigen Pläne und anstehenden Entscheidungen wurde intensiv über Chancen und Risiken der Stadtwerke Tecklenburger Land diskutiert. Durch zahlreiche fachkundige Anmerkungen der anwesenden Gäste, die teils über langjährige Erfahrung in der Energiebranche verfügten, ergab sich eine interessante Diskussion. Ansgar Nospickel betonte, dass ihm der direkte Dialog mit den Bürgern bei diesem und vielen anderen Themen sehr wichtig sei. Dies helfe neue und wichtige Aspekte in die anstehenden Diskussionen mit einzubringen. Aufgrund der regen Beteiligung der Mettinger Bürger bei dieser und den bisherigen Veranstaltungen, plant die CDU bereits das nächste politische Frühstück. Es findet statt am Samstag, den 12.04. zum Thema „Tourismus in Mettingen“. Als Gast und Expertin kündigte Ansgar Nospickel die CDU-Bundestagsabgeordnete Anja Karliczek an.

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Zweites politisches Frühstück 2014 der CDU Mettingen

„Perspektive Breitband für Mettingen“ unter diesem Motto hatte die CDU Mettingen am Samstag in die Gaststätte Pieper zum zweiten politischen Frühstück in 2014 geladen. Bürgermeisterkandidat Ansgar Nospickel begrüßte die Anwesenden und betonte die Relevanz des Breitbandausbaus für Mettingen. Mit Guido Brebaum von der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt mbH (WESt) hatte die Ortsunion einen Experten auf dem Gebiet als Redner gewinnen können.

„Die geforderte Bandbreite steigt, das Datenvolumen steigt, unsere Kupferkabel sind damit überlastet.“ so die Grundaussage von Brebaum vor den gut 30 Interessierten. In Mettingen könnte das Internet nach seiner Vorstellung schon bald per Glasfaserkabel ins Haus kommen, Daten somit schneller aus dem Internet geladen bzw. eingestellt werden. Brebaum, der auch maßgeblich an der Verbesserung der Netzsituation in Schlickelde und im Priestertum mitgewirkt hat, führte über die noch junge Geschichte des Internets zu den Anforderungen, die schon heute an unsere Netze gestellt werden, aus. Die aktuellen Kupferkabel dämpften den Datenverkehr zu sehr, moderne Glasfaserkabel können Abhilfe schaffen. Einen Investor hat die WESt in der Hinterhand „Bereits nach den Sommerferien könnte es los gehen“, damit meint Brebaum die Nachfragebündelung in Mettingen. Die millionenschwere Investition erfolge, wenn sich mehr als 40 % der Haushalte des Ortskerns sowie der umgebenden Siedlungen für einen Glasfaseranschluss entscheiden. „Für den Außenbereich ist Glasfaser aufgrund der Kosten leider nicht realistisch“, so Brebaum. Hier müssten andere Lösungen gesucht werden. Sehr interessiert an den aktuellen Planungen zeigten sich auch die Initiatoren der Radweg-Initiative Schniederberg. Dort wird aktuell geprüft, ob die Verlegung eines Leerrohres im Zuge des geplanten Radwegebaus sinnvoll ist. Mettingen ist attraktiv für den Investor, aus Rat und Verwaltung kommen positive Signale: Der Bürgermeisterkandidat Ansgar Nospickel wird dieses Thema im Auge behalten. „So, wie es derzeit aussieht, könnte Glasfaser für Mettingen eine echte Erfolgsstory werden. Dafür brauchen wir möglichst viele Bürgerinnen und Bürger als Multiplikatoren. Die Nachfragebündelung wird ein hartes Stück Arbeit werden – aber es lohnt sich.“ Allgemeiner Tenor der Versammlung war aber auch, bei allem Einsatz für Glasfaser im Ortskern den Außenbereich nicht aus den Augen zu verlieren.

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CDU lädt zum ersten politische Frühstück in 2014

„Wie viel Prozent der Bevölkerung wohnt auf dem Land und wie viel in der Stadt?“ diese Frage stellte Christina Schulze Föcking den zahlreichen Zuhörern beim ersten politischen Frühstück der CDU in Mettingen. Bei der Antwort gucken die gut 60 Anwesenden im Gastzimmer der Gaststätte Sültemeyer-Lampe im Herzen von Mettingen nicht schlecht. 60 Prozent der Menschen in Deutschland wohnen auf dem Land und eben halt nur 40 Prozent in den Ballungszentren der Städte.

„Daher ist das aktuelle Verhalten der Rot-Grünen-Landesregierung bei den Schlüsselzuweisungen eine Frechheit für die Gemeinden so wie Mettingen“, sagte die CDU Landtagsabgeordnete. Auch den Anwesenden, gerade aus dem Bereich des landwirtschaftlichen Ortsvereins Mettingen, der Landfrauen und des Landvolkes, ist die finanzielle Auszehrung des ländlichen Raums zugunsten der Kommunen des Ruhrgebietes ein Dorn im Auge. Der vom demographischen Wandel bereits jetzt stark heimgesuchte Tüöttengemeinde stehen heute weniger Gelder zu, als noch in Zeiten der Landesregierung unter Schwarz-Gelb. Die Gemeinde Mettingen, deren Einwohnerzahl in den vergangenen Jahren immer weiter absang und mittlerweile auf 11 948 Bürgen gesunken ist, wird finanziell bestraft, weil sie kaum Hartz IV Bürger hat. Die Gemeinden, die ihre Arbeit gut und richtig machen, bekommen keine Zuwendungen mehr und werden so in das finanzielle Abseits katapultiert.

Die Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion für Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Ländliche Räume gab eine kompetente Ausführung zur Entwicklung des ländlichen Raumes. „Die Umsetzung der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik wird auch über die zukünftige Ausrichtung der deutschen Landwirtschaft entschieden“, so die Vorsitzende des CDU Kreisverbandes Steinfurt. Die „nachhaltigere“ Landwirtschaft mit artgerechter Tierhaltung sei das Zukunftsmodell. Schulze Föcking stellte die konkreten Forderungen der CDU in den Bereichen Agrarsubventionen, Pflanzenbau, Tierhaltung, Tierschutz, Gentechnik und Vermarktung dar. Dabei stellte sich die gelernte Landwirtin den Fragen der Anwesenden zu Themen wie Windenergie, Abluftverordnung in der Schweinehaltung, tiergerechte Ställe und den Ausbau von landwirtschaftlichen Wegen. Die Fachfrau gab den Mettingern eine kompetente Ausführung zur Entwicklung des ländlichen Raumes und zeigte die Zukunftsperspektiven in der Landwirtschaft vor Ort auf. An vielen Stellen wurde deutlich, dass die Politiker mit den Landwirten ins Gespräch kommen sollten, wenn sie die Heimat lebens- und liebenswert erhalten wollen. Da gilt die Parole miteinander reden statt übereinander reden.

Anschließend berichtete Schulze Föcking über die Änderungsanträge der CDU zum Landeshaushalt in NWR für das Jahr 2014. An einigen Beispielen erläuterte die 37-Jährige die unangemessenen Ausgaben der Landesregierung. Nach Forderung der CDU Landesregierung ergibt sich ein Einsparvolumen von knapp 900 Millionen Euro. Somit könnte eine Neuverschuldung des Landes von 2,4 auf 1,5 Milliarden Euro senken werden. Die Gesamtauswirkung des Sanierungskonzeptes beläuft sich bis 2020 auf 10 Milliarden Euro.

„Wir wollen den Ärztemangel im ländlichen Raum in den Griff bekommen“ erläuterte die Politikerin die dramatische Entwicklung im Bereich der Gesundheitspolitik.

Immer wieder spielten sich die Landtagsabgeordnete und Ansgar Nospickel, der sich um das Bürgermeisteramt in Mettingen bewirbt, thematisch die Bälle zu. Der Bürgermeisterkandidat habe einmal mehr bewiesen, dass er sich zu Recht, um das Amt des Bürgermeisters bewerbe, so Schulze Föcking.

Der Vorsitzende der CDU Mettingen August Böwer dankte Christina Schulze Föcking für ihren Besuch und den Einblick in die Landwirtschafts- und Landespolitik, beim sehr gut besuchten politischen Frühstück der CDU und kündigte für Februar das zweite politische Frühstück – wieder zu einem für Mettingen aktuellen Thema – an.

Abschließend sagte die Landesvorsitzende des Agrarausschusses NRW: „Die Diskussion hat mir sehr viel Spaß gemacht!“

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