Radwegbenutzung Bachstraße

Bachstr_Tempo30

Hintergrund:

Der Gesetzgeber hat seit der StVO- Novelle den ständig zunehmenden Radverkehr wesentlich mehr Gewicht eingeräumt. So dürfen nur noch in Ausnahmefällen Radfahrern eine Benutzungspflicht auferlegt werden. Seither dürfen Radwege nur noch als benutzungspflichtig ausgewiesen werden, wenn dies aus Gründen der Verkehrssicherheit oder des Verkehrsablaufes tatsächlich zwingend erforderlich ist und die in den VwVStVO angegebenen Mindestanforderungen eingehalten sind.

Das ist in den wenigsten Situationen der Fall, weswegen Radfahrerinitiativen immer häufiger rechtswidrige Beschilderungen angehen!

Was ist ein Radweg?

Benutzungspflichtig, ohne Wahl, RW müssen genutzt werden!

Ein Radweg (RW) ist dann unmissverständlich ein Radweg, wenn dieser durch einer der nachfolgenden Verkehrszeichen (VZ), benutzungspflichtig, ausgewiesen wird. Diese VZ wären:

241-30 241-31

bzw.

240

oder

237

Ohne die o.g. VZ ist es ein „sonstiger Radweg“, wenn dieser baulich und optisch als solcher erkennbar ist. Beispiels weise durch unterschiedliche Pflasterung (grau und rotes Pflaster)

LinkeRW

Das heißt für die Bachstraße, dass die Benutzung des “linken Radweges” nur dann erlaubt ist, wenn das Zusatzzeichen

1022-10

an so einem Radweg angebracht ist.

Durch die jahrzehntelange Radwegbenutzungspflicht des einseitigen Radweges, wurde das Fahren entgegen der Fahrtrichtung “antrainiert”.

Folge:

Nahezu alle Radfahrer fahren in Richtung Ortsmitte (Schulweg etc.) auf den sogenannten “linken Radweg” ohne Benutzungsrecht.

 

Wir, die CDU-Mettingen, setzt sich für eine Freigabe dieses Radweges an der Bachstraße ein und fordert die Legalisierung durch entsprechende Beschilderung, damit unsere radfahrenden Verkehrsteilnehmer die jahrzehntelange, verpflichtende Verhaltensweise, nun auch wieder praktizieren dürfen.

derzeitige_Situation

(Nach jetzigem Stand der Beschilderung, bzw. Nichtbeschilderung, fahren alle Radfahrer auf den nachfolgenden Bildern, verbotswidrig)

Unsere “Forderung”

unsere_Forderung

 

 

Stellungnahme der CDU zum IVZ – Artikel, (06.10.2015)

1022-10

 

 

 

 

 

 

(bisherige Forderung der CDU Mettingen “Radfahrer frei” für den linken Radweg )

 

 

Situation der Radfahrer an der Bachstraße:

Je Änderung der verkehrsrechtlichen Situation ist besser als die derzeitige!

(Ohne Freigabe = unerlaubtes Fahren auf den linken Radwegen)
Bachstr Bachstr05

 

Bachstr06 Bachstr02
weitere Informationen zur Bachstraßenproblematik, siehe hier (Link)

Quelle IVZ vom 06.10.2015 / Oliver Langemeyer
-ola- METTINGEN. Die Mettinger CDU betont weiterhin, dass sich an der Situation für Radfahrer an der Bachstraße etwas ändern müsse. Das teilt der Vorsitzende der Ratsfraktion, Christian Völler, im Gespräch mit unserer Zeitung mit.

Nach der Sitzung des Bauausschusses, während der über die Beschilderung des nur noch in eine Richtung befahrbaren Radwegs an der Bachstraße diskutiert wurde, hatte sich der CDU-Arbeitskreis noch einmal mit dem Thema beschäftigt. Hintergrund ist die Prüfung eines Schutzstreifens für Radfahrer auf der Fahrbahn. Den hatten die Experten von der Kreisverkehrswacht während der Sitzung in Aussicht gestellt.

Allerdings sind solche Schutzstreifen in Tempo-30-Zonen wie der Bachstraße laut Straßenverkehrsordnung nicht zulässig. Das weiß Günter Springer von der Kreisstraßenverkehrswacht. Dennoch wolle man sich die Gegebenheiten an der Bachstraße erst einmal genau ansehen und sehen, was man dort für Radfahrer tun könne.

Das Problem an der Bachstraße ist, dass es einen breiten Radweg an der Fahrtrichtungsseite vom Freibad zum Ortskern hin gibt. Diesen Weg dürfen Radler aber nur in Fahrtrichtung Freibad benutzen. Das war anders, als an dem Weg noch blaue Schilder standen, die ihn als Radweg für beide Richtungen auswiesen. Diese Schilder dürfen aber nur noch an Gefahrenstellen stehen. Dazu gehört eine Tempo-30-Zone nicht. Deshalb kamen die Verkehrszeichen weg.

Die CDU machte darauf aufmerksam, dass immer noch viele Radfahrer den Weg in die entgegengesetzte Richtung nutzen. Auf die Straße auszuweichen, sei vor allem für Kinder zu gefährlich, argumentiert die Union. Sie stellte den Antrag, den Radweg an der Bachstraße wieder für beide Fahrtrichtungen freizugeben.

Davon halten die Verkehrsexperten des Kreises aber wenig und brachten stattdessen den Schutzstreifen auf der Fahrbahn ins Gespräch. Darüber soll demnächst während einer Verkehrsschau gesprochen werden. Egal, ob Schutzstreifen oder Freigabe für beide Richtungen: Die CDU will, dass dort in jedem Fall etwas passiert.

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