Anja Karliczek zu Besuch bei der CDU Seniorenunion in Mettingen

KarliczekSU 15.02.18 AK-2

Foto: privat

Bei ihrem Besuch der Mettinger Seniorenunion warb Anja Karliczek nachdrücklich für die Große Koalition in Berlin. Beide Parteien hätten einen guten und fairen Kompromiss ausgehandelt, in dem mehr CDU-Politik vertreten sei als die veröffentlichte Meinung verbreite.
Konkret ging sie auf drei Aspekte ein: 1. Die Digitalisierung, die begleitet und gefördert werden müsse, bei der aber auch Regulative notwendig seien. 2. Sicherheit als innere Sicherheit, äußere Sicherheit und soziale Sicherheit. Dem letzten Punkt widmete sie sich ausführlich. Dabei nahm die Debatte um die Themen Kranken- und Pflegeversicherung sowie das Gesundheitswesen im Allgemeinen breiten Raum in der Diskussion ein.
Eine Teilnehmerin wies darauf hin, dass es in den Niederlanden keine Privatversicherungen gebe. Die Zustände im Gesundheitswesen seien dort sehr schlecht, auf Operationstermine müsse man Monate warten, auch bei schwersten Erkrankungen. Anja Karliczek ging an dieser Stelle auf den Koalitionsvertrag ein und wies darauf hin, dass demnach ein grundsätzlicher Systemwechsel ausgeschlossen ist, Verbesserungen im Gesundheitswesen aber erarbeitet werden sollen. Dafür werde eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe unter Einbeziehung der Regierungsfraktionen im Deutschen Bundestag eingerichtet, die Vorschläge und konkrete Maßnahmen konzipieren soll.

Zur Pflegesituation sagte sie, dass die zusätzlichen 8000 Pflegekräfte natürlich nur ein erster Schritt seien, und dass Thema weiter entwickelt werden müsse. 3. Wertorientierung in Politik und Gesellschaft. Hierbei machte sie deutlich, dass dieser Aspekt in den letzten Jahren deutlich zu kurz gekommen sei. Sie verwies nochmals auf das christliche Menschenbild als Grundlage der CDU-Politik, aber auch als Basis für ein Zusammenleben in Toleranz und Freiheit in einem demokratischen System. In dem Zusammenhang grenzte sie sich mehr als deutlich von der AfD ab, der sie diese Toleranz absprach und deren Demokratieverständnis sie für fragwürdig hält.

Am Ende ihres Vortrages appellierte Anja Karliczek an die zahlreichen Zuhörer, die von ihr genannten Werte offensiv zu vertreten.

Die zahlreich erschienenen CDU-Senioreninnen und Senioren bedankten sich bei Anja Karliczek nach intensiv geführter Diskussion mit starkem Beifall.

Heinz Noe

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