Monatsarchive: März 2014

Unterstützung aus Mettingen

Von Frank Klausmeyer / Quelle: Westfälische Nachrichten

Westerkappeln -  Das Thema Schulen nahm am Dienstag bei der CDU etwas breiteren Raum ein. Ja, sagte Bürgermeisterkandidatin Annette Große-Heitmeyer, auch sie finde die Gesamtschule gut. „Die auslaufenden Schulen dürfen aber nicht vergessen werden.“ Ebenso will sie im Falle ihrer Wahl das Gespräch mit den Nachbargemeinden zum Thema Schule suchen, insbesondere zu Mettingen.

Die Kommunikation zwischen den beiden Kommunen sei „deutlich optimierungsfähig“, meinte auch Ansgar Nospickel, der sich in Mettingen für die CDU als Verwaltungschef bewirbt. Die Gesamtschule Lotte-Westerkappeln tue dem Mettinger KvG-Gymnasium offensichtlich zwar nicht weh, durch eine bessere Zusammenarbeit der Gemeinden „hätte man aber sehr, sehr viel böses Blut verhindern können“, so Nospickel. „Der, der am Ende darunter leidet, ist der Bürger“, befand Große-Heitmeyer.

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Bürgermeister Helmut Kellinghaus zu Gast bei der CDU

„Wie sieht die Strom- und Gasversorgung für Mettingen und die umliegenden Gemeinden in Zukunft aus?“ Dieser Frage ging der Mettinger Bürgermeister Helmut Kellinghaus gemeinsam mit den anwesenden Gästen beim politischen Frühstück der CDU Mettingen nach. Allein die Zahl der anwesenden Gäste zeigte das Interesse der Mettinger Bürger an diesem Thema.

Fest steht, dass mit erster Priorität auch in Zukunft die Strom- und Gasversorgung aller Mettinger Haushalte gesichert sein wird. Da Ende 2015 die Konzessionsverträge für Strom und Gas in Mettingen und 6 Nachbarkommunen auslaufen, ergebe sich nun die eine historische Chance, den Vertrieb von Strom und Gas sowie den Betrieb der Netze selbst in die Hand zu nehmen, um die Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region zu halten, so Helmut Kellinghaus. Gemeinsam mit dem CDU Bürgermeisterkandidaten Ansgar Nospickel erläuterte er die komplexe rechtliche Struktur sowie Chancen und Risiken der zukünftigen Stadtwerke Tecklenburger Land. Es sei geplant eine Vertriebs- sowie eine Netzgesellschaft zu gründen, an der RWE und die Stadtwerke Osnabrück zusammen einen Anteil von 48% haben und die Kommunen mit 52% die Mehrheit halten. Die Vertriebsgesellschaft soll bereits Anfang 2015 mit der Vermarktung von Strom- und Gas ihre Aktivitäten aufnehmen. In der Anlaufphase werden etwaige Verluste durch die beiden branchenerfahrenen Partner getragen. „Das unternehmerische Risiko ist somit für Mettingen fest kalkulierbar und die Chancen überwiegen“, so der Verwaltungschef. Auf die Frage, ob die Stadtwerke Tecklenburger Land mit Dumpingpreisen an den Markt gehen wollen, gab es ein klares „Nein“. Man plane mit langfristig attraktiven Preisen und gutem Service Kunden zu gewinnen. Dies sei erfolgsversprechender und wichtiger, als kurzfristig die niedrigsten Preise zu haben.

Nach den ausführlichen Informationen über die künftigen Pläne und anstehenden Entscheidungen wurde intensiv über Chancen und Risiken der Stadtwerke Tecklenburger Land diskutiert. Durch zahlreiche fachkundige Anmerkungen der anwesenden Gäste, die teils über langjährige Erfahrung in der Energiebranche verfügten, ergab sich eine interessante Diskussion. Ansgar Nospickel betonte, dass ihm der direkte Dialog mit den Bürgern bei diesem und vielen anderen Themen sehr wichtig sei. Dies helfe neue und wichtige Aspekte in die anstehenden Diskussionen mit einzubringen. Aufgrund der regen Beteiligung der Mettinger Bürger bei dieser und den bisherigen Veranstaltungen, plant die CDU bereits das nächste politische Frühstück. Es findet statt am Samstag, den 12.04. zum Thema „Tourismus in Mettingen“. Als Gast und Expertin kündigte Ansgar Nospickel die CDU-Bundestagsabgeordnete Anja Karliczek an.

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13. Politischer Aschermittwoch in Recke

Von Jens Thorsten Schmidt & Sabine Plake / Quelle: IVZ

Mehr als 2000 Zuhörer im Festzelt applaudierten dem Hauptredner, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, beim Politischen Aschermittwoch der CDU in Recke.

RECKE. Als Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe gestern Abend ans Rednerpult tritt, fangen die Hebammen an zu singen. Über die Not, dass die freiberuflichen Hebammen in Deutschland ab 1. Juli 2015 nicht mehr haftpflichtversichert sind. Gröhe spricht weiter, wirbt um Verständnis. Eine Antwort bekommen die Hebammen später: Die CDU sei für eine ortsnahe Geburtshilfe und eine angemessene Entlohnung. Von hinten ist Jubel zu hören.

Neben 2000 Freunden der CDU hat der Politische Aschermittwoch – „der größte nördlich des Weißwurstäquators“ – auch einige Besucher angelockt, die nicht auf der Gästeliste standen. Vertreter der Biogas-Branche nutzen ebenfalls den Auftritt des Ministers, um vor dem Festzelt gegen die Kürzungspläne der Regierung bei den erneuerbaren Energien Front zu machen.

och das sind nur Randerscheinungen beim 13. Politischen Aschermittwoch der Recker CDU. Das Zelt ist wieder einmal rappelvoll, 2000 Leute stehen auf, als die Polit-Gladiatoren um 20.10 Uhr zu den Klängen von „Glückauf, der Steiger kommt“ die Halle betreten. Ein ebenso gewohntes Bild, als Reckes CDU-Chef Werner Rählmann alle Redner auf dem Podium vorstellt: Karl-Josef Laumann aus Riesenbeck sahnt den meisten Applaus ab. Und er findet später wieder klare, deftige Worte. Die Sympathien sind ihm sicher. Er wird wie kein anderer gefeiert.

Doch auch der Rheinländer Gröhe wird warmherzig empfangen. Er verspricht an diesem Abend Reckes Bürgermeister Eckhard Kellermeier, sich um Krankenhäuser und die hausärztliche Versorgung zu kümmern, „gut erreichbar in der Fläche“. Diese müsse gestärkt werden. Zudem erklärt Gröhe, die CDU werde fünf Milliarden Euro in die Hand nehmen, um die Pflege und die Familie bei der Pflege zu stützen. Es sei ein richtig gewählter Schwerpunkt und „ich bin froh, Dich an meiner Seite zu wissen“, sagt er zu Laumann. Denn der sei Praktiker und frage immer wieder: „Und was haben die Menschen jetzt konkret davon.“

Laumann zählt auf, was die SPD hinsichtlich der Rolle Deutschlands in Europa und der Nato alles falsch gemacht habe, und erntet auch dafür Applaus. Die Rot-Grünen kriegen ihr Fett weg, die FDP vermisst er nicht wirklich, sagt er. Er wirbt für Europa, macht sich stark für eine solide Haushalts- und Finanzpolitik: „Der ausgeglichene Haushalt ist CDU pur in dieser Bundesregierung“.

Gleich zu Beginn hat Werner Rählmann schon in der Begrüßung eine Erwartungshaltung an den Gast aus Berlin zwischen den Zeilen untergebracht. Gröhe sei der Mann, „der versprochen hat, sich um eine höhere Arztdichte hier in den ländlichen Gebieten und mehr Altenpfleger zu kümmern“. Auch Bürgermeister Eckhard Kellermeier weist darauf hin, dass „die Hälfte unserer niedergelassenen Allgemeinmediziner die 60 bereits überschritten“ habe.

Die Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking bekennt, dass sie auch beim vierten Auftritt im Recker Festzelt „Gänsehaut pur“ verspüre. Sie arbeitet sich erwartungsgemäß an der Landesregierung ab. Sie sei „entsetzt“, dass Schulministerin Sylvia Löhrmann in einem Interview gesagt habe, die Finanzierung der Inklusion sei jetzt „ein Poker“. Schulze Föcking fragt: „Frau Löhrmann, um was wird denn hier gezockt? Um das Wohl unserer Kinder?“

Der CDU-Europaabgeordnete Dr. Markus Pieper macht die Rolle Deutschlands in der EU deutlich. „Schwächt man Deutschland, schwächt man Europa“, wirbt er unter anderem für den Euro. Und macht seine Skepsis deutlich, was er vom Kippen der Fünf-Prozent-Hürde beziehungsweise der Drei-Prozent-Hürde für kleine Parteien halte. Nämlich nichts.

Pieper betont außerdem, ein einzelner Pole, ein Deutscher oder ein Franzose werde Putin nicht stoppen, aber „die Stimme der EU insgesamt wird er schon hören“.

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Bürgermeisterkandidat Ansgar Nospickel zu Gast bei der Jungen Union Mettingen

„Es ist für mich eine Herzensangelegenheit für Mettingen zu kandidieren, da ich mich schon seit meiner Jugend in Mettinger Vereinen sowie der Politik engagiert habe“, so Ansgar Nospickel. Der Bürgermeisterkandidat war zu Gast bei der Jungen Union um sich bei den Jugendlichen vorzustellen und gemeinsam mit Ihnen über die Zukunft Mettingens zu sprechen. Bei den Mitgliedern kam der Besuch gut an. Es wurde über zukünftige Herausforderungen in Mettingen und Probleme die die jungen Menschen betreffen diskutiert. Dabei wurde über aktuelle Themen wie die Schulsituation, Wohnraum in Mettingen sowie die Verkehrsinfrastruktur diskutiert. Insbesondere ging es um Mobilität und Nahverkehrsanbindungen in der Region. Die JU regte an den Nachtbusverkehr auch auf den Freitag auszuweiten. Ansgar Nospickel nahm die Anregungen gern entgegen und versprach gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Er betonte, dass Ihm der Austausch mit der jungen Generation besonders wichtig ist um gemeinsam Mettingen voran zu bringen.

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